Café Schinkelwache

Kaffeehaustradition vis-a-vis der Semperoper

Am Theaterplatz 2   

01067 Dresden  

Tel.: +49 (0) 351 - 490 39 09

E-Mail: verkauf@rank-buettig.de

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Freitag von 11 bis 23 Uhr

Samstag von 11 bis 24 Uhr

Auf Google empfehlen

  • Grey Google+ Icon
Schinkelwache Dresden - auch bekannt als Altstädtische Hauptwache

Geschichte

Wissenswertes über den klassizistischen Bau

Die Schinkelwache wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf dem heutigen Theaterplatz in Dresden erbaut. Besucher können im Café Schinkelwache sächsische Gaumenfreuden genießen oder sich bei dem Besucher- und Kartenservice der Semperoper Dresden erkundigen.

Von 1830 - 1832 wurde die am heutigen Theaterplatz stehende Altstädtische Hauptwache, auch Schinkelwache genannt, nach den Entwürfen Schinkels gebaut. Das Bauwerk wurde einem ionischen Tempel nachempfunden und fügt sich damit nahtlos in den Stil des Berliner Klassizismus ein.

 

Obwohl sich die Schinkelwache stark vom Baustil seiner umliegenden Gebäude unterscheidet, hat es das Bild des sogenannten Elbflorenz nachhaltig geprägt.

Karl Friedrich Schinkel

Seine Ideen waren prägend für den Klassizismus

Der 1781 in Neuruppin geborene Baumeister, stilbildende Architekt und Künstler beeinflusste den Klassizismus sowie Historismus in Preußen nachhaltig. Die Grundlage führ sein Wissen erlangte er ab 1799 als Student der Berliner Bauakadamie sowie an der Akademie der Schönen Künste. Als einer der Ersten erlangte er den Titel eines Bauleiters.

 

Bedeutend für sein gesamtes Schaffen sollten vor allem seine Bildungsreisen durch Europa werden, die ihn im Zeitraum zwischen 1803 und 1805 in zahlreiche Künstlermetropolen führte: Dresden, Prag, Wien und Triest bildeten hierbei den Auftakt dieser Fahrt, die ihn schließlich nach Italien brachte. Seine Eindrücke hielt er in zahlreichen Landschafts- und Architekturskizzen fest.

Karl Friedrich Schinkel

Karl Friedrich Schinkel 1826, Gemälde von Carl Begas

Bühnenbild von Mozarts Oper "Die Zauberflöte"

Bühnenbild von Mozarts Oper "Die Zauberflöte" mit dem Titel "Die Sternenhalle der Königin der Nacht", 1815

In den Jahren von 1807 bis 1815 war Schinkel aufgrund politischer Vorkommnisse in Preußen vorrangig als Maler und Bühnendekorateur tätig. Seine Bilder, Panoramen und Dioramen zeigten sein Talent für das Erschaffen utopischer Szenerien. Das Bühnenbild für Mozarts Zauberflöte ist hierbei eines seiner bekanntesten Entwürfe, welches bis heute prägend für das Erscheinungsbild dieser Oper ist.

 

1810 wurde der Baumeister zum Oberbauassessor der Berliner Oberbaudeputation ernannt. Während dieser Amtszeit entwarf er unter anderem die Inneneinrichtung der Räumlichkeiten von Königin Louise im Berliner Stadtschloss, ersetzte die Lorbeerkranztrophäe der Schadowschen Quadriga auf dem Brandenburger Tor und wurde zum Ordentlichen Mitglied der Königlichen Akademie der bildenden Künste Berlin ernannt.

Ab 1815 wurde Schinkel zum Geheimen Oberbaurat befördert. Dies versetzte ihn endlich wieder in die Lage sich vermehrt der Architektur und dem Bau zu widmen. Dabei bestand seine Hauptverantwortung darin, Berlin zu einer repräsentativen Hauptstadt von Preußen umzugestalten.

 

In der darauffolgenden Zeit schuf er bedeutende architektonische Werke wie die Königswache (Neue Wache), das Schauspielhaus oder das Alte Museum. Zudem war sein Einsatz für den Erhalt ruinöser Gebäude beispiellos: Er setzte sich stark für die Vollendung des Kölner Doms ein und ließ Denkmalverzeichnisse für diverse Gebäude anlegen. 

Von Ansgar Koreng / CC BY 3.0 (DE), CC BY 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38378775

Die neue Wache, Berlin. Entwurf von Karl Friedrich Schinkel, erbaut von 1816 - 1818, eines der Hauptwerke des deutschen Klassizismus

Von Karl Friedrich Schinkel - Birgit Verwiebe (Hg): "Unter den Linden", Katalog, Berlin Verlag 1997, ISBN 3-931768-08-2, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3659629

Nach 1820 wurde Karl Friedrich Schinkel zum Professor der Baukunst berufen und Senatsmitglied der Akademie der Künste zu Berlin. Seine Lehrmethoden waren stets flexibel und dynamisch,

was sich hervorragend in seinem "architectonischen

Lehrbuch" erkennen lässt.

 

In den darauffolgenden Jahren unternahm Schinkel diverse Dienst- als auch Kunstreisen und brachte von 1822 bis 1837 zusammen mit Christian Peter Wilhelm Beuth eine Sammlung von Kupferstichbildern heraus, deren Abbildungen von Formen und Mustern besonders für Gewerbeschulen und Produzenten eine wichtige Basis bildeten.

Altes Museum Berlin, Blick auf das Treppenhaus, 1829

Birgit Verwiebe (Hg): "Unter den Linden", Katalog, Berlin Verlag 1997

In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts verschlechterte sich schließlich die Konstitution des Baumeisters enorm, was ihn aber nicht davon abbrachte sein Arbeitspensum beizubehalten. Nach mehreren Schlaganfällen, Lähmungen sowie Seh- und Sprachstörungen verstarb Karl Friedrich Schinkel im Jahre 1841 in Berlin in seiner Dienstwohnung. König Friedrich Wilhelm IV. ließ daraufhin im zweiten Obergeschoss der Berliner Bauakademie ein Schinkel-Museum errichten. 

Von Königlich Preußisc Messbildanstalt - Richard Schneider (Hsg): "Berlin um 1900", Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 2004, S. 111. ISBN: 3-89479-164-0., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14697788

Foto 1888: Die Bauakademie in Berlin, Architekt: Karl Friedrich Schinkel. Das Gebäude wurde 1832-36 erbaut, im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1961/62 abgebrochen.

Dresden Postkarte
Frauenkirche Miniatur
Restaurant Gutschein
Gutschein Restaurants Dresden

+ Kulinarische Genüsse       in 9 der schönsten             Restaurants & Cafés         von Dresden

 

+ Die Geschenkidee            für jeden Anlass!

Unser Restaurant

GUTSCHEIN